Sonntag, 23. Juli 2017

Hundewissen kindgerecht


Es gibt einige Merkmale in der menschlichen Psyche, die typisch für die Spezies Mensch sind. Ein wichtiges Merkmal ist die Tatsache, dass Menschen den Erläuterungen, die sie zum ersten Mal zu einem Sachverhalt hören, viel Wahrheitsgehalt unterstellen. Es ist nicht die Faktenlage an sich, sondern die erstgehörte Erklärung, die bei Menschen zu einer festen Meinungsbildung beitragen. Das ist bei Erwachsenen so, aber speziell bei Kindern, die „Erstinformationen“ förmlich wie ein Schwamm aufsaugen. Darum ist es ungemein wichtig, dass Kindern auch über Hunde sachlich und fachlich wertvolle Informationen übermittelt werden. Denn leider ist es unter Erwachsenen, die vermeintliches Wissen über Hunde verbreiten oft so, dass sie das vorher genannte Phänomen in ihrer Kindheit erlebt haben. „Hunde müssen wissen, wer der Boss ist“, „sie machen alles unter sich aus“ etc. hat leider viele „Hundeexperten“ geprägt. Dass sich die wissenschaftlichen Informationen und Sichtweisen heute in sehr vielen Punkten völlig anders darstellen, erreicht sie nicht. Sie verbreiten ihre Ansichten weiter…
Pfötchen und Familie
…Oft leider auch an Kinder, diese „informationssaugenden Schwämme“ 😊 Es gibt aber inzwischen diverse Versuche und Projekte, den Kindern aktuelles und sachliches Wissen zu vermitteln. So gibt es seit einiger Zeit das Buch „Pfötchen und Familie“ vom Berufsverband der Hundepsychologen, welches Eltern und Kindern den Einstieg in ein gemeinsames Leben mit dem Hund fachlich und Unterhaltsam näherbringt.
Herr Lupus
Dann gibt es noch den „Herr Lupus“ Dreiteiler von Jutta Neuschäfer. In dem liebevoll geschriebenen und illustrierten Dreiteiler wird den kindlichen Lesern aus der Sicht des Straßenhundes „Herr Lupus“ die Hundewelt erläutert.
Über diese Bücher habe ich bereits berichtet und kann sie Eltern und Kindern nach wie vor ans Herz legen.
Für verschiedene Altersstufen
Zu diesen Projekten gesellt sich jetzt allerdings ein weiteres Buchprojekt, welches ich ebenfalls nur unterstützen kann und hoffe, dass es weite Verbreitung findet – damit Kinder die Möglichkeit haben, eine gute und differenzierte Wissensbasis über Hunde zu erlangen. Es handelt sich dabei um die Buchreihe
„VersteHen, StaUnen, TraiNieren, EntDecken“ von Aurea Verebes, Maria Rehberger und Andreas Baier, die im jungen Canimos Verlag erschienen ist.
https://www.canimos.de/shop/

Bei dieser dreiteiligen Buchreihe ist die Besonderheit, das sich jeder Band an einen anderen Altersstufenbereich wendet. Band 1 an Kinder zwischen 3 und 6, Band 2 an Kinder zwischen 7 und 11, sowie Band 3, wo Kinder ab 12 angesprochen werden. In allen drei Büchern wird anschaulich und spielerisch etwas zur Körpersprache des Hundes, zu Trainings, Spielen und zum allgemeinen Verständnis für Hunde vermittelt. Nur eben immer altersgerecht und verständlich für die Kinder der jeweiligen Altersgruppen. Schöne, einfach verständliche Illustrationen unterlegen die Wissensvermittlung im ersten Band für den kleinen Nachwuchs, um in den nächsten beiden Bänden um detailliertere Illustrationen, Fotos und Erläuterungen ergänzt und weiter fortgeführt zu werden. Die wirklich mit viel Liebe und Detailgenauigkeit gestalteten Bücher werden mit kleinen Aufgaben aufgefrischt und insgesamt so interessant gehalten, dass ich davon überzeugt bin, dass Kinder gern „bei der Stange“ bleiben und das jeweilige Buch ihrer Altersklasse lieben werden. Und natürlich darauf warten, älter zu werden, um den nächsten Band zu bekommen, der ihr Wissen vertieft 😊
Insgesamt ein empfehlenswertes Projekt für Kinder und Eltern. Aber auch für andere Erwachsene, die keine Kinder haben oder deren Kinder schon den Altersklassen entwachsen sind. Das differenziert und sachlich vermittelte Wissen ist für jede Altersklasse wichtig…




Das Halsband stiehlt dem Geschirr die Punkte


Ob man einen Hund am Geschirr oder Halsband führt, ist eine Frage, die oft in medizinisch-religiöse Philosophierangeleien führt. Eine medizinische Studie erschlägt die andere, soziale Wahrheitsblasen und Echoräume verhärten die Standpunkte. Das hat mit Gruppenzugehörigkeitsgefühlen und Gruppenmeinungen zu tun, so dass Meinungen schonmal echoraumkonform angepasst werden.
Ernstzunehmende Fakten, und erst recht anderslautende Meinungen als die im persönlichen Echoraum, werden schnell „abgebügelt“. Das läuft immer und überall, in allen Bereichen und in alle Richtungen. Das ist ganz normal für Menschen, sie wollen sich an etwas orientieren, Wahrheiten finden und sich zu Gruppen zugehörig fühlen. Das ist ein sozialer Kit, der den sozialen Menschen ausmacht. In der heutigen Zeit des Überangebots an sozialen Kontakten und Informationen wird es aber schwierig, den Überblick zu behalten und Informationen zu bewerten um sich eine Meinung daraus zu bilden. Da fällt es leichter, Gruppenmeinungen, Wahrheitsblasen und Echoräumen unreflektiert zu vertrauen. Es ist daher heute wichtiger denn je, dass man skeptisch bleibt und den Mut hat, auch mal anders zu denken als das Umfeld.
Diskussion andere Aspekte hinzufügen
Ich persönlich bin speziell in dem Fall der Frage ob Halsband oder Geschirr immer sehr skeptisch, ob die Diskussion darüber überhaupt in einer zielführenden Weise geführt wird. Natürlich sind medizinische Standpunkte und Studien dazu wichtig. Allerdings werden diese Studien in Betrachtungen und Kontextblindheit, sowie Kontextverschiebungen so sehr durch den Wolf gedreht, dass sie wiederum in jedem Echoraum eine andere Wahrheit verkörpern.
Ich persönlich habe das Geschirr schon immer aus einem komplett anderen Blickwinkel betrachtet. Vermutlich, weil meine erste Ausbildung vor gefühlt 100 Jahren im technischen Bereich war.
Kompetenzverteilung

Klar, wie gesagt sind medizinische Studien zu dem Thema wichtig. Aber die werden meist von Medizinern durchgeführt. Aber bei der Wirkung von Halsband oder Geschirr auf den Körper kommen noch andere Aspekte zum Tragen. Vor allem rein technische. Und Mediziner sind Mediziner und keine Techniker. Das Wissen einzelner Individuen oder einzelner Berufsgruppen ist begrenzt. Deshalb haben Menschen seit es geordnete Zivilisationen gibt, spezifische Fachkompetenzen entwickelt. Es gibt landwirtschaftliche Spezialisten, medizinische, handwerkliche, technische… Natürlich kann es Schnittmengen geben, aber manchmal sollte man durchaus mal andere Fachkompetenzen in Studien oder Überlegungen einbeziehen.
Mir fehlt bei der Diskussion um Geschirr vs. Halsband oft der klare technische Aspekt. In der Technik wird man immer, wenn die gleiche Last auf einen Körper wirkt, die Lastverteilung statt der Punktlast wählen. Einfach, weil die Last, verteilt auf mehrere Stellen, wesentlich weniger stark auf den Körper einwirkt. Wenn ein Hund an der Leine zieht, bei Verwendung eines Halsbands, dann wirkt die gesamte Zuglast genau an einem Punkt. An der Unterseite des Halses. Das ist reine Physik und auch nicht interpretierbar.
Lastenverteilung
Nutzt man jetzt ein Geschirr, wird die Last in jedem Fall verteilt – meist auf 2 bis 4 Punkte. Wie genau, liegt an der Bauart des Geschirrs. Es wirken also bei dem vorgenannten Hund nur 25 bis 50% der Zuglast auf die einzelnen Punkte, die zudem über den Körper verteilt sind. Das ist immer noch viel, weshalb man durch Training und / oder Management verhindern sollte, dass Hunde zu arg und zu oft ziehen. Wenn der Hund aber zieht oder unglücklich in die Leine rennt, ist die Wirkung durch eine Lastverteilung in jedem Fall weniger belastend für den Körper, als eine Punktbelastung.
Geschirr nicht belastend nutzen
Man muss an dieser Stelle allerdings erwähnen, dass das für Zugbelastungen von schräg hinten gilt. Dann wird bei praktisch allen gängigen Führgeschirren die Last verteilt. Hebe ich einen Hund allerdings senkrecht mit Leine und Geschirr hoch, wirkt die Lastenverteilung nicht. Im Gegenteil, ich habe eine Punktbelastung im Brustbereich, die direkt auf die Wirbelsäule wirkt. Ein Geschirr macht technisch gesehen nur dann Sinn, wenn tatsächlich die Last verteilt wird. Und somit auf die Punkte betrachtet weniger Belastung entsteht.
Die Lastenverteilung des Fakirs
Ein schönes Beispiel zum Verständnis der Punktlast und der Lastenverteilung ist der Fakir, der sich auf ein Nagelbrett legt. Wenn er z. B. 80 kg wiegt und sich auf 200 Nägel legt, wirken jeweils nur 0,4 kg auf die einzelnen Punkte des Körpers – was dieser kurzfristig verkraften kann. Würde er sich aber auf einen einzelnen Nagel stellen, würden die vollen 80 kg auf den einen Punkt wirken. Eine sofort schädliche Belastung für den Körper…
Erziehungsgeschirre wirken belastend
Als wichtige Information und Ergänzung muss man erwähnen, dass so genannte „Erziehungsgeschirre“ anders wirken, als Führgeschirre. Bei diesen wird über Umlenkungen mittels Schlaufen die Last nach dem Prinzip des Flaschenzugs noch verstärkt. Und das an besonders empfindlichen Stellen.
Reduzierte Belastung
Abschließend möchte ich festhallten, dass Führgeschirre in jedem Fall Lasten verteilen und die punktuelle Belastung reduzieren. Ein rein physikalischer Fakt, der bei der Diskussion nicht vergessen werden sollte.

Sonntag, 2. Juli 2017

Wenn der unfaire Hundetrainer einer rektalen Öffnung ähnelt


Der Haushund stammt von einem Raubtier ab, welches darauf angewiesen ist, seine Nahrung durch jagen zu erlangen. Dadurch hat sich evolutionär ein Jagdverhalten entwickelt. Ein Jagdverhalten, welches durch bestimmte Außenreize aktiviert werden kann. Schnelle Bewegungen sind einer dieser Reize. Die Wahrnehmung dieser Reize könnte bedeuten, dass sich ein potentielles Beutetier schnell entfernen möchte. Darum erregt ein solcher Reiz die Aufmerksamkeit eines Raubtieres, oder wie man heute eher sagt, eines Beutegreifers. In der Natur wird der Reiz blitzschnell vom Beutegreifer geprüft. Ist es vielleicht nur ein wehendes Blatt oder ähnliches, was man nicht fressen, bzw. jagen kann? Oder ist das Beutetier zu klein, zu groß oder zu weit weg um eine kräftezehrende Jagd zu rechtfertigen? In Bruchteilen von Sekunden wird von „wilden“ Lebewesen, die auf die Jagd angewiesen sind entschieden, ob nach der Wahrnehmung des auslösenden Reizes das Jagdverhalten gezeigt wird. Wichtig ist in dem Zusammenhang übrigens zu wissen, dass die Ausübung des Jagdverhaltens kein Bedürfnis ist, sondern nur ein Mittel um an Nahrung zu gelangen. Um das Nahrungsbedürfnis zu befriedigen.
Reiz löst Verhalten aus
Bei jagenden Wildtieren und auch bei den Urahnen der Haushunde gibt es also auslösende Reize, die das Jagdverhalten auslösen, bzw. auslösen können. Ob letztlich gejagt wird oder nicht, entscheidet sich danach, wie niedrig die sogenannte Reizschwelle ist. Wie schnell ein Tier also bereit ist, bzw. motiviert werden kann, dieses Verhalten abzurufen. Diese Reizschwelle ist beim Wildtier relativ hoch angesetzt. Das Jagdverhalten wird also nicht so schnell gezeigt, wenn eine erfolgreiche Jagd nicht wahrscheinlich ist.
Reizschwelle herabgesetzt
Beim Haushund, der kein Wildtier mehr ist, wurde bei einigen Rassen durch Zucht und Selektion diese Reizschwelle stark herabgesetzt. Um Menschen als Jagdhelfer zu dienen, um Wild schnell aufzuscheuchen und nicht abzuwägen, wurden Hunde gezüchtet, die schnell und schneller auf Bewegungsreize reagieren – die eine sehr niedrige Reizschwelle haben. Das Jagdverhalten wird sehr schnell bei entsprechenden Reizen gezeigt. Diese Reizschwelle ist bei vielen Jagdhunden stark herabgesetzt, aber auch bei diversen Hütehunderassen, die schnell reagieren müssen, wenn sich ein zu hütendes Nutztier entfernen möchte. Das hat übrigens weniger mit dem Hüten und dem „Aufpassen“ auf seine Herdenmitglieder zu tun. Es handelt sich da um ein abgewandeltes, ein degeneriertes Jagdverhalten. Aber auch bei diesen Hunden wurde die Reizschwelle auf Bewegungsreize zu reagieren, durch Zuchtauswahl sehr stark herabgesetzt.
Falsche Beschäftigung verschlimmert das Problem
Für die Nutzung des Hundes als Jagdgehilfe oder Hütehund kann diese herabgesetzte Reizschwelle von Vorteil sein, weil er das vom Menschen (!) verlangte Verhalten schnell abrufen kann. Wenn der Hund das Verhalten allerdings zu oft zeigen muss und zudem keinen Ausgleich im Leben zu dem Verhalten hat – das Abrufen des Jagdverhaltens also mehr oder weniger seine einzige Lebensfreude ist - dann kann die niedrige Reizschwelle auch Probleme verursachen. Wenn z. B solche „Arbeitshunderassen“, die durch Zucht sehr stark und schnell auf bewegliche Reize reagieren, noch zusätzlich mit ständigem Werfen von Bällchen o. ä. „beschäftigt“ werden. Durch diese ständige Konfrontation mit dem auslösenden Reiz wird die ohnehin schon niedrige Reizschwelle immer weiter herabgesetzt. Und es kann passieren, dass der Hund die Kontrolle über sich und sein Verhalten nach Wahrnehmung eines schnellen Reizes verliert. Von leichter Überreaktion bei der Sichtung einer Fliege bis zu völligem Ausrasten im Straßenverkehr sind mögliche Folgen einer unkontrollierten und dauerhaften Herabsetzung durch „falsche“ Beschäftigung – vor allem bei Hunden, deren Schwelle durch Zucht schon angeboren niedrig ist.
Mensch ist für das Hundeverhalten verantwortlich
Wenn ein Hund also Fahrräder jagt, an Straßen jedes Auto anbellt – dann macht er das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, weil er seine Besitzer ärgern möchte oder irgendeine Führung oder Chefrolle gegenüber seinen Menschen übernehmen möchte. Er ist auch kein „Arschloch“ oder verdient andere menschliche Beleidigungswörter. Er ist ein Hund, der von Menschen zu dem Verhalten praktisch genötigt wird. Durch Zucht und falsche Beschäftigung. Der Hund zeigt zwar das Verhalten, welches dem Menschen situativ nicht in den Kram passt. Aber er macht das nicht bewusst, weil er böse ist. Die wahren Verursacher des Hundeverhaltens sind die Menschen.
Unfaire Korrektur

Wenn man dieses, durch den Menschen hervorgerufene Verhalten mit unfreundlichen Methoden „korrigiert“, ist das meiner Meinung nach dem Lebewesen Hund gegenüber mehr als unfair. Es gibt Menschen, die Hunde, die sich nicht so verhalten wie der Mensch es möchte, als Arschlochhund bezeichnen. In diesem Fall der unfairen Behandlung trifft die Beleidigung mit der rektalen Öffnungsbezeichnung wohl eher auf den Menschen zu. Ganz speziell auf den Hundetrainer, der einen Hund unfair trainiert.
Faire Alternativen möglich
Fairer und auch nachhaltig erfolgsversprechender wäre es, insgesamt im Umfeld Stressoren zu reduzieren. Weil zu viel und zu häufiger Stress reizbar macht und auch insgesamt sämtliche Reizschwellen herabsetzt. Dann muss man die Beschäftigung des Hundes ändern. Kein Bällchen werfen mehr und eine gesunde Mischung aus Bewegung und sehr viel Ruhe finden. Wenn man diese Grundlagen geschaffen und eine Weile durchexerziert hat, kann man gezielt am Problem arbeiten. Hier sollte man das Verhalten umleiten, ein Ersatzverhalten nach Wahrnehmung des auslösenden Reizes fördern. Ein Ersatzverhalten welches zu dem eigentlichen Bedürfnis, zu Nahrung führen kann und darf. Womit das Ersatzverhalten interessanter wird und bei konsequentem Üben immer häufiger gezeigt wird. Wenn man dem durch Menschen verursachten Problem so begegnen würde, wäre das aus meiner Sicht eine faire Möglichkeit.
„Grenzen setzen“ verkauft sich besser als Problemanalyse
Obwohl man heute sehr viel über das Hundeverhalten und dessen Ursachen weiß. Über Stress, auslösende Reize, zuchtbedingte Degenerationen, hormonelle Störungen, schmerzbedingtes Verhalten usw. gibt es immer noch diese Hundeexperten, die komplett unfair handeln. Die alle möglichen Ursachen nicht beachten und immer vermitteln möchten, dass man allen Hunden nur klare Grenzen setzen muss und schon würden sie „funktionieren“. Was nicht mal im Ansatz etwas mit dem Hund und der niedrigen Reizschwelle zu tun hat. „Bösen“ Hunden Grenzen setzen verkauft sich einfach besser. Einfache, schnelle Lösungen verkaufen sich immer. Problemen auf den Grund gehen ist umständlich. Aber fairer…

Hund, Leine, Fahrrad und Geschwindigkeit. Gute Beschäftigung oder dumme Idee?

Da war sie wieder. Diese Szene die ich schon „ich weiß nicht wie oft“ gesehen habe. Und über die ich mich jedes Mal nicht nur ärgere. Nein, ...