Mittwoch, 28. Oktober 2015

Bei Aggressivität zuerst zum Trainer?



Heute Morgen bin ich aufgewacht und hatte plötzlich starke Schmerzen im Ellbogen, er war dick und kaum beweglich. Daraufhin bin ich in mein Fitnessstudio gegangen und habe den dortigen Trainer um Rat gefragt…


„Was für ein Quatsch“, denken jetzt sicher viele. Bei sowas geht man zuerst zum Arzt und nicht zu einem Fitnesstrainer. Der sich zwar mit dem Bewegungsapparat auskennt, aber gesundheitliche Probleme nicht in der Form diagnostizieren und behandeln kann und darf, wie ein Arzt.

Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch geht also zunächst zum Arzt, wenn er gesundheitliche Probleme hat und nicht zu einem Fitnesstrainer.
Wenn es irgendwo schmerzt, kann Hund schonmal genervt überreagieren. (c) fotolia
Wenn ein Hund allerdings plötzlich gesteigert aggressiv wird, gehen die meisten Hundehalter zuerst zum Hundetrainer und nicht zum Tierarzt. Meine persönliche, berufliche Statistik zeigt aber, dass in über 65% der Fälle von plötzlicher, übersteigerter Aggressivität ein gesundheitliches Problem vorliegt. Probleme und Schmerzen am Bewegungsapparat, Entzündungen im Zahnbereich, Hormonelle Probleme (z. B. Schilddrüse) etc. Aber daran denkt kaum jemand…


Trainieren kann man immer noch später – in Abstimmung mit dem Arzt. Der Hundehalter und Hundetrainer in Abstimmung mit dem Tierarzt, der Mensch mit seinem Ellbogen und der Fitnesstrainer in Abstimmung mit dem Arzt. 


Eigentlich logisch. Aber im Umgang mit Hunden handeln Menschen selten logisch…

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