Dienstag, 7. Oktober 2014

Gleiches 11er-Recht für alle

Wir Deutschen verlangen ja sogar von Mexikanern, die Sachkunde nachzuweisen, wenn sie bei uns mit Hunden arbeiten möchten. Auch wenn sie die Sachkunde nicht nachweisen können…

Obwohl die Umsetzung des Gesetzes zur Erlaubnispflicht für „Hundeausbilder“, vorsichtig ausgedrückt, recht chaotisch abläuft, ist es in seinen Grundzügen zu begrüßen. Wie gesagt, im Moment wird die Sachkunde unterschiedlich geprüft und nicht alle sind glücklich darüber. Steellungnahmen und „offene Briefe“ überschwemmen gerade das Netz.

Wattebauschtest oder Hardlinerprüfung?

Es geht vor allem um den Test, den viele Ämter zur Überprüfung der theoretischen Sachkunde einsetzen. Da gibt es Kollegen, die darin eine Verschwörungstheorie der „Wattebauschfraktion“ sehen und sich in der Freiheit ihrer „Philosophie“ gehemmt sehen.

Das ist aus dem Grund komisch, weil ich persönlich aus anderen Gründen eher skeptisch bzgl. des Tests war. Da er ursprünglich von Trainern mitgestaltet wurde, die ganz und gar nicht der „Wattebauschfraktion“ angehören. Ganz im schüsselnden Gegensatz sogar…

Ausgewogene Fragen

Aber ich habe mich dann entschieden, ihn doch mitzumachen und ihn nicht zu boykottieren. Was immer passieren würde, „danach könne man ja weitersehen“. Das dachte ich mir.
Und, siehe da – der Test, den ich absolvieren „durfte“ war durchaus ausgewogen, keinesfalls in die Richtung irgendeiner Philosophie tendierend. Er war sicher nicht einfach und man kann auch über die ein oder andere Frage diskutieren. Aber für jeden, der ernsthaft mit Hunden arbeitet oder künftig arbeiten möchte, sollte er unter dem Strich machbar sein. Für mich war er machbar und ich habe ihn bestanden.

Kompromisslösung

Obwohl es insgesamt noch rechtlichen Klärungsbedarf bezüglich der Sachkundeprüfungen gibt, würde ich empfehlen, diesen Test als gegenwärtige Kompromisslösung zu absolvieren und ihn nicht pauschal abzulehnen. Wie gesagt, er ist machbar, durchaus nicht tendenziell und alle Verschwörungstheorien sind arg an den Haaren herbeigezogen.
Man sollte sich also nicht verrückt machen lassen. Obwohl das in der Hundeszene nicht leicht ist.

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