Montag, 25. November 2013

Hundeprofi versagt als Rudelführer

Nieselregen, nasse Wege, Pfützen. Unser Gassigang im Wald ist nicht wirklich schön heute. Aber wir müssen da durch… Puzzel und ich nehmen es auch hin wie es ist. Nur Koka, die eigentlich das beste „Outdoorfell“ hat, das man sich vorstellen kann, möchte sich nicht mit den äußeren Umständen anfreunden. Regen von oben ist ja noch okay, aber dieser Matschweg, den Herrchen heute ausgesucht hat, geht bei ihren Prinzessinnenpfoten gar nicht. Also driftet sie langsam vom Weg ab, mitten in den Wald hinein, einem laubbedeckten Rehpfad folgend – in direkter Richtung zu unserem Auto. Nur eben diagonal und nicht im Rechteck dem eigentlich Weg folgend. Puzzel und ich folgen ihr. Der Weg ist dank des Laubs zwar angenehmer unter den Füßen, allerdings müssen wir einige Hindernisse (umgefallene Bäume, enges Strauchwerk) überwinden bis wir zielgenau am Fahrzeug landen. Koka hat uns sicher manövriert, einen neuen, uns vorher völlig unbekannten Weg gefunden, bzw. angelegt. Und sie hat von sich aus die Führung übernommen – und wir sind ihr gefolgt. Unfassbar. Ich als „Hundeprofi“ (mir fällt gerade in dem Zusammenhang kein besseres Wort ein ;-) ) gebe die Führung in Kokas Pfoten. Ich versage vollkommen als „Rudelführer“ …
Vermutlich wird sie jetzt zu einem dominanten Monster mutieren. Muss mir schon einmal ein Training überlegen, um das Schlimmste zu verhindern.
 
 

Hund, Leine, Fahrrad und Geschwindigkeit. Gute Beschäftigung oder dumme Idee?

Da war sie wieder. Diese Szene die ich schon „ich weiß nicht wie oft“ gesehen habe. Und über die ich mich jedes Mal nicht nur ärgere. Nein, ...