Montag, 9. April 2012

Von Wölfen, Hunden, Menschen, Pferden und Maulwürfen. Das neue CANISUND...

Das neue Canisund ist da!

Diese Themen erwarten Sie in der ersten Ausgabe 2012:

-          Hunde, Wölfe, Menschen: Formen der Dominanz zwischen den Arten – ein Vergleich. Ein Artikel von Dr. Barbara Wardeck-Mohr

-          Wölfe und Hunde – Gedanken zum Spielverhalten. Von Steffi Heufelder

-          Wölfe und Wildpferde – ein Reisebericht von Sabine Bengtsson

-          Rasseporträt: Der Border Collie

-          Wildhundporträt: Der Kojote

-          Das UND in CANISUND: Maulwürfe

-          Aktuelles zu den deutschen Wölfen

-          Buchbesprechungen: Kastration von Strodtbeck / Gansloßer sowie Stress, Angst und Aggression bei Hunden von Anders Hallgren 

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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser!
Jetzt ist es wieder soweit. Der Frühling naht und demonstriert uns in seiner schönsten Form eine Zeit des Aufbruchs. Mir persönlich geht es um diese Jahreszeit immer so, dass ich diesen Aufbruch regelrecht spüre. Nach der langen dunklen Zeit eine große Dosis natürlichen Lichts, bunter Farben und einer eigenen Biochemie, die uns ein gewisses „Wohlgefühl“ beschert. Die Welt scheint hell, bunt und lebenswert.
Das denken sich auch viele Lebewesen, die in diesen Tagen das Licht der Welt erblicken. Die Natur hat es so eingerichtet, dass in dieser Zeit des natürlichen Überflusses der Nachwuchs vieler Tiere geboren wird. Und weil CANISUND ja ein Magazin für „Hundeartige“ ist, begrüßen wir natürlich ganz besonders kleine Füchse in unserem Lebensraum. Und möchten an dieser Stelle einmal darauf hinweisen, dass nicht alle Menschen so denken. Die Natur hat den Frühling gewählt, um kleinen Füchsen das Leben zu schenken. Was Ihnen aber sehr oft und in großer Zahl von den Menschen wieder genommen wird. Immer noch glauben nämlich viele Manschen, dass Füchse eine Art „Monstertiere“ wären, die den Fortbestand der Menschheit nachhaltig gefährden. Anders kann man die grausamen Vernichtungsmaßnahmen, die im Namen einer vermeintlichen Notwendigkeit gegen Füchse gerichtet sind, nicht erklären. Ich möchte hier nicht auf die Unsinnigkeit dieser Taten eingehen, das alles wird im Rahmen von Artikeln in CANISUND immer wieder geschehen. Hier sei nur angemerkt, dass es inzwischen kaum widerlegbare Fakten gibt, die recht eindeutig nachweisen, dass die Gefahr, die in welcher Form auch immer für Menschen ausgeht, praktisch nicht existent ist. Theoretisch könnten wir mit Füchsen in unserer Umwelt so leben, wie die Natur es eingerichtet hat und hätten keinerlei Folgen für Menschen zu fürchten. Aber es gibt gewisse Interessengruppen in unserem Land, die nach wie vor am Feindbild Fuchs festhalten. Und sei es noch so unsinnig – es ist halt „Tradition“. Also werden auch in diesem Frühling wieder unzählige Fuchswelpen in und an ihren Bauanlagen sinnlos getötet. Eine Tatsache, die mein positives Gefühl im Frühling regelmäßig trübt.
Lassen Sie sich das gute Frühlingsgefühl nicht von diesen Zeilen verderben, genießen Sie die Zeit des Aufbruchs. Vielleicht können wir ja gemeinsam auch eine Zeit des Aufbruchs in die Wege leiten. Eine Zeit, in der Menschen verstaubte „Traditionen“ endlich entstauben und kleinen Füchsen eine Chance geben. Eine kleine Chance, ihren ersten Frühling zu erleben…
Herzlichst, Ihr
Thomas Riepe
(Chefredakteur)

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